Yoga und vegane Ernährung – Kim Miriam antwortet

Und schon sind wieder 14 Tage rum, so schnell rennt die Zeit im Sommer… hier nun bereits das zweite Interview – diesmal in Schriftform, aber nicht weniger spannend, von der lieben Kim Miriam. Ich möchte mich ganz herzlich bei dir für deine Offenheit bedanken und für die vielen Fragen, die du beantwortet hast. Nun gehts aber auch direkt los:

Wie heißt du und wie alt bist du (in etwa ;])? 

Hallo Sophia, erst einmal vielen lieben Dank für Deine Einladung bei Deiner Interviewreihe mitwirken zu dürfen und vor allem, was ich viel wichtiger finde, dass ich Dich jetzt kenne J. Ich heiße Kim Miriam und habe bei FB die Gruppe „The raw vegan lady – Hashimoto“ und bin 33 Jahre alt J

Seit wann ernährst du dich vegan / roh?

Ich habe 2013 angefangen mit vegetarischer Ernährung und habe 2014, durch viele Berichte und Bücher, angefangen mich nach und nach Vegan umzustellen. Mitte 2014 habe ich immer mehr Rohkost eingebaut. Ich würde sagen, dass ich heute bei circa 80 % Rohkost bin und die restlichen 20 % gebe ich der veganen Ernährung.

Was hat das für dich in Bezug auf dein Körpergefühl geändert?

Ich habe seither ein besseres Körpergefühl und spüre wie mein Körper nach und nach entgiftet. Anfängliche Cheatdays gibt es bei mir nicht mehr, denn jedes Mal, wenn es einen Cheatday gab, fühlte ich mich grausam übersättigt und vor allem nicht wohl in meiner Haut. Mein Körper hatte mit so einem Cheatday sehr viel zu tun.. Tage… wenn nicht sogar Wochen… es war immer ein Schritt zurück.

Wie hat es dein Körperbewusstsein verändert?

Bin mehr bei mir

Achte mehr auf mich und meine Umwelt

Der Tunnelblick ist weg 😉

Ich kann Menschen mitreißen u positiv beeinflussen

Wann hast du mit Yoga angefangen und wieso?

Ich habe März 2015 mit Yoga begonnen, weil ich mit dem Hormonwahnsinn so überfordert war, dass ich keinen anderen Sport machen konnte. Dachte, dass Yoga ja für Ausgleich bekannt ist und eher langsame Bewegungsabläufe einfordert. So war es und so ist es 😉 ich bin bei Yoga geblieben und auch da kommt man ins Schwitzen <3 und es wir vor allem nie langweilig.

Was hat sich durch Yoga bei dir getan?

Besseres Körperbewusstsein; Man merkt gleich wo es Blockaden gibt; Blockaden können zeitnah gelöst werden; Yoga gibt mir Ruhe; Yoga ist Inspiration und tut einfach gut; Yoga begleitet mich auf meinen Weg der Genesung und darüber hinaus, denn ich habe es lieben gelernt J

Hast du auch angefangen zu Meditieren und wenn ja: wann und warum?

Vor circa 2 Jahren habe ich mit autogenem Training begonnen und es wird gerade automatisch immer mehr zu Meditation. Es braucht viel Geduld, aber die hat man mit einer Autoimmungeschichte ja sowieso 😉 Ich habe mit a. T. angefangen, weil ich psychisch nicht im Einklang war. Man kann sich und seinen Körper echt positiv damit beeinflussen, wenn man es lebt und zulässt.

Hat sich dadurch deine Spiritualität verändert? Wenn ja: wie?

Ja, auch hier kann ich nur sagen, dass ich mehr bei mir bin, mich Stück für Stück immer mehr annehme und mein Leben lebe und nicht das Leben, wie mich andere gerne hätten. Ich achte sehr auf mich und meine Mitmenschen und meine Umwelt und bin sehr viel feinfühliger und sensibler geworden. Ich habe viele Menschen „aussortiert“, die mir nicht gut getan haben und mir bewusst gemacht, dass die Menschen die mir gut tun automatisch in mein Leben kommen werden, bzw. dass ich diesen Menschen begegnen werde…

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Für alle, die noch etwas mehr über Kim wissen möchten, hat sie noch ein paar weitere Fragen beantwortet

Wie heißt du?

Kim Miriam / The raw vegan lady – Hashimoto

Hast du einen Spitznamen, wie bist du zu diesem gekommen?

Kim ist so kurz, dass es keinen Spitznamen braucht 😉

Nach welchem Ernährungskonzept richtest du dich, wieso hast du genau das ausgesucht?

Ich ernähre mich zu 80 % Roh und zu 20 % Vegan, weil ich der Meinung bin, dass dem Körper heutzutage zu viel Gift eingetrichtert wird und er diesen Wahnsinn einfach nicht mehr regulieren kann und möchte. Ich sehe es als Lebenseinstellung und- philosophie langfristig so zu leben.

Welchen Auslöser gab es, weshalb hast du dich für deine Art der Ernährung entschieden?

Schilddrüsenunterfunktion, Mangel von Vitamin B, D, Eisen und vielem mehr ;-), ich bin noch nicht ganz bei der Ursache für die Entstehung von all dem, aber ich bin der Meinung, dass das Kind nicht immer unbedingt einen Namen braucht… auch wenn es das evtl. einfacher machen würde. Aber gerade weil ich keinen Namen habe für die Entstehung meiner gesundheitlichen Probleme, nenne ich es Hormonwahnsinnn und nicht Hashimoto 😉 und versuche mich mit meiner Ernährung und positiven Einstellung immer wieder hochzuziehen um nach und nach gesund zu werden, auch wenn jeder Rückschlag die Hölle ist. Jeder Schritt nach vorne gibt allerdings Kraft! Glaub mir, ich habe schon einige Bäche und Seen mit Tränen gefüllt und wollte schon oft alles hinwerfen und dachte mit Antidepressiva würde alles besser. Im Gegenteil dadurch nahm ich 8 kg zu, die mich zusätzlich belasten. Aber auch hier kann ich nur sagen, vergiss die 8 Kg, wichtig ist, dass man aus seinen Taten (möchte es nicht Fehler nennen) lernt, ob es nun gute oder nicht so gute sind. Alles im Leben hat einen Sinn, auch wenn der anfangs nicht ganz so klar ist. Ohne diesen Hormonwahnsinn hätte ich nie diesen Weg eingeschlagen endlich den Weg zu mir selbst zu gehen. Es ist eine Reise, die mich mein Leben lang begleiten wird.

Welche „Machen- und Nichtmachen-Erfahrungen“ hast du während deiner Umstellung gemacht und gibt es dazugehörige Tipps?

Keine Cheatdays, weil sie den Körper überfordern auf dem Weg der Genesung. Allerdings gönne ich mir ab und an einen Gin ohne Tonic oder das Glas Wein am Abend 😉

Ich denke, dass zu viel Disziplin und Verbote einen auch nicht weiterbringen, da es auch Stress ist für den Körper. Man muss das Ganze als Lebensaufgabe und seine eigene Philosophie sehen. Es ist doch so, der Mensch ist ein Gewohnheitstier und irgendwann hat man auf bestimmte Dinge keine Lust mehr und isst automatisch das Gesunde 😉

Was ist dein Lieblingsrezept? Wie bereitet man das zu?

Ich lege mich da überhaupt nicht fest und einen Liebling gibt es da auch nicht. Ich liebe Smoothies mit Wildkräutern in allen Formen und Farben und selbstgemachten Hummus. Überhaupt mache ich alles selbst und für mich ist dieses selber machen immer wie Mediation J

Hast du ein Lieblingmantra? Wieso genau dieses?

Ich begann mit Soham und das begleitet mich noch immer, weil ich hauptsächlich immer Probleme mit Kurzatmigkeit habe. Soham ist sehr natürlich und es klingt wie der eigentlich ursprüngliche Atem von einem selbst. Soham fühlt sich unendlich an und ist laut meinem Buch das „natürliche Atemmantra“. Wichtig ist seit kurzem auch die Affirmationen Liebe für mich.

Was ist dein gestecktes Ziel?

Positiv durch das Leben zu gehen und mich nicht mit schlechten Gedanken zu vergiften (Fluchen über Stau, über Menschen die Lärm machen etc). Schlechte Gedanken vergiften auch den Körper.

Welches Thema beschäftigt dich gerade besonders und warum?

Meine Kurzatmigkeit und was sie mir sagen möchte..

Hast du ein Vorbild? Welches oder wer ist es und warum?

Ich bin mein eigenes Vorbild, das nach und nach seinen Weg geht. Ich blicke immer mal wieder zurück und betrachte was ich geschafft habe und was noch alles kommen wird. Ich schaue mir die Steine an, die im Weg liegen und schaue über welche ich schon gesprungen oder geklettert bin. Ich schaue auf die Steine die wiederkehren und betrachte sie neu…

Was möchtest du den Lesern gern noch mit auf Ihren Weg geben / mitteilen?

Teilt Eure Liebe! Seid gut zueinander! Es ist so wichtig, weil die meisten Menschen nur noch sich selbst sehen und egoistisch sind und mit einem Tunnelblick durch die Welt laufen. „Jeder ist sich selbst am nächsten“ hat sich in alle Köpfe manifestiert, dabei ist ein „Zusammen sind wir stark“ viel wichtiger, gesünder und schöner!

 

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© Mein Weg in die Gesundheit 2019 - Copyright by Sophia Kröhner || Die Beratung bei mir möchte an die Eigenverantwortung sich selbst gegenüber appellieren und ersetzt nicht den Weg zum Arzt, Heilpraktiker oder Psychologen.

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