Produkttest: glutenfreier Tofu

Du weißt ja sicherlich, dass ich nicht der allergrößte Tofu-Fan bin :). Trotzdem hab ich mich für dich mal auf ein kleines Tofu-Geschmackstest-Experiment eingelassen… Ich stapfte also in einen gut sortierten Bioladen und suchte nach glutenfreiem Tofu… Nun gut, das schränkt die ganze Testgeschichte doch echt ein :). Aber zwei verschiedene Produkte habe ich dann doch gefunden und mitgenommen.

Da es gerade Winter ist und ich zur Zeit ab und an Abends dann doch mal was Warmes futtere, habe ich ich – natürlich nach Oberküchenfaultierart – an ein sehr simples Grundrezept gemacht. Dazu nimm:

Zutaten für 2 Portionen:

400g (Hokaido) Kürbis – 3 EL Kokosöl – 2 kleine Zwiebeln – 1 Knoblauchzehe – 1 Stück Ingwer: Größe je nach Belieben

Zubereitung:

Den Kürbis gewaschen (geschält, je nach Kürbisart, ich esse Hokaido von meinem Biobauern immer mit Schale, dafür sehr gut sbgeschrubbt und die Knubbels abgeschnitten, die es manchmal auf der Schale gibt) und entkernt in grobe Würfel oder Scheiben schneiden und im Kokosöl (scharf) anbraten – ich hab dazu meinen Wok genommen.

2015-11-25 16.15.44Währenddessen die Zwiebeln klein schneiden (dazu hab ich sowas in der Art verwendet…gab es mal im Supermarkt und es kommt täglich zum Einsatz, ich liebe es!, weil ich Zwiebeln schneiden echt nicht gern tu, ich heule jedes Mal und so wird der Tränenfluss wenigstens erträglich gering 😉 ) und den Ingwer in kleine Streifchen oder Würfel schnippseln – versuche hier wirklich kleine Stücke oder Würfel zu schneiden, das wird sonst beim draußbeißen echt schaaarf. 2015-11-25 16.08.38Beides habe ich nach etwa 5 Minuten mit in den Wok geschmissen und mit bruzeln lassen. Den frisch gepressten Knoblauch hab ich nur für die letzten 5 Minuten in etwa dazugegeben, damit er nicht bitter wird.

Variante 1: Du kannst hier alle anderen Gemüsesorten natürlich nach Belieben kombinieren. Da ich aber ein großer Fan von Monomalzeiten bin, versuche ich es immer so simpel wie möglich zu halten. Trotzdem musste der Blumenkohl am zweiten Tag noch mit in den Wok. Den habe ich nur kurz andünsten lassen, der war dann innen noch roh und herrlich knackig.

Variante 2: Du kannst das natürlich auch roh essen, dann würde ich den Kürbis aber vermutlich eher in den Mixer geben, mit dem vorher geschmolzenen Kokosöl und mit Gewürzen (wie z.B.: Kurkuma, Curry, Pfeffer, Salz) abschmecken.

Dann habe ich den Tofu in einem extra Töpfchen angebraten und am Ende im Wok kurz mit durchgeschwenkt. Et voilá! Bon appetit!

Mein Fazit zu den zwei getesteten glutenfreien Tofusorten

 2015-11-25 16.05.49Das Chicken Masala hat mir erstaunlicherweise echt gut geschmeckt. Es schmeckt aber in keinster Weise nach Hühnchen (was hier kein Manko darstellen soll!). Es ist gut gewürzt und hat prima zu meiner angebratenen Kürbis-Zwiebel-Pfanne gepasst2015-11-26 18.04.34.

 

 

 

 

 

2015-11-26 18.04.34

Am zweiten Tag waren die Riesengarnelen dran. Hier fällt mein Fazit weniger positiv aus. Ich finde, dass es noch nicht mal im Ansatz was “fischiges” hatte, vom Geschmack und die Konsistenz war exakt die Gleiche, wie beim angeblichen Hähnchen. Die Stücke waren nur etwas länger und es wurde etwas anders gewürzt.

2015-11-26 18.04.10

 

 

 

 

 

Fazit

Ich würde, wenn mich der Fleischhieper mal wieder erwischt, wieder zum “Hühnchen” greifen, das fande ich im warmen Zustand gut. Wenn es kalt wird (und das wird es meiner Meinung nach zu schnell) hat es ein bisschen was von Gummisohle, aber ich habe auch nix anderes erwartet. Mein persönliches Fazit: nicht alles, was Tofu ist, schmeckt ecklig 🙂 und ich habe doch wenigstens eine glutenfreie Alternative gefunden. Und zum Schluss noch das ein oder andere Bild, wie meine Pfannengerichte so ausgesehen haben.

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