Ein Tag in Phuket Stadt (Teil 5 und 6)

Teil 5: ein Stadtbummel der anderen Art

Am nächsten Morgen waren wir recht früh auf den Beinen und kamen zum Frühstück in den “Frühstücksraum” – Räume gibt es selten in Thailand, hier ist alles meist offen, quasi besteht gefühlt halb Thailand aus Stelzendächern. Klar, bei dem Klima ist das auch die vernünftigste Lösung und das macht das Leben irgendwie kommunikativer, durch die fehlenden Barrieren. Nun gut, zurück zum Frühstück. Wir freuten uns über die frisch aufgeschnittenen Wassermelonen und den Saft, dieser schmeckte leider, als wäre er vergoren, doch das schien der normale Geschmack der Art Mandarinen zu sein, die es hier gab, wir ließen ihn trotzdem stehen. Während wir so bequatschten, was wir heute anschauen wollten, servierte uns (ungefragt) eine Dame ein Teller voller “bläcks” … Jedenfalls für uns Veganer. Wir aßen die Salatblätter runter und ließen den Rest stehen und stahlen und klammheimlich davon.

 

 

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Nun machten wir uns auf. Da ich noch nie in Asien unterwegs war, wusste ich nicht, was ich erwarten sollte, aber ich hatte mir etwas mehr Flair erhofft. Phuket Stadt ist tatsächlich keine Reise wert. Wir kamen an ein paar schön anzusehenden Tempeln vorbei, die mir als Nicht-Hindu jedoch keine Bedeutung ergaben und die Erklärungsschilder waren wenn nur auf Thai, und nur selten auf Englisch. Den ein oder anden netten Fleck haben wir trotzdem gefunden und das zeige ich dir gern mit einige Impressionen zeigen..

 

Was dem deutschen TÜV definitiv gefallen hätte, waren die Elektroverkabellungen der Stadt. Für mich unbeschreiblich, daher hab ich ein kurzes Video… die Geräusche sind keine Vögel oder Grillen, es ist der Strom!

Mir standen nicht nur wegen des Stroms die Haare zu Berge!

Dann sind wir ein wenig durch die Straßen geschlendert und haben zwei frische Märkte gefunden…obwohl die Definition von frisch hier nicht ganz so eindeutig war, jedenfalls nicht an jedem Stand. Also als Europäer kommt man hier glaub ich schnell an seine Grenzen, ich hätte jedenfalls von dem zweiten Markt nix gekauft, was ich nicht hätte schälen wollen…es war siffig, um es mal auf den Punkt zu bringen. Überall lag Unrat, die Fliegen tummelten sich auf den Lebensmitteln, nicht nur auf Fleisch und Fisch, auch auf den zubereiteten Speisen sah man sie in Scharen. Außerdem roch es sehr nach Aas und Unrat…bläcks… Nun ja, es war eine interessante Erfahrung, aber ich brauch von da nix zu Essen mehr. Aber sieh selbst.

Unsere Beute vom ersten Markt waren 2 verschiedene Sorten von Bananen. Wir hatten uns für Babybananen entschieden, die sind sehr fest, aber süßer, als unsere und dannfür eine recht große Sorte und die waren dicker als “unsere” und hatten gleich wieder einen ganz anderen Geschmack und in einer hatte ich sogar einen Kern, es waren also fast wilde Bananen. Bei uns ist ja die Devise, dass nur die Bananen mit den dunklen Punkten reif sind, bzw. je mehr Punkte, desto gesünder, aber in Thailand haben wir es nie geschafft, dass wir gepunktete Bananen bekamen, oder dass wir sie so lang hätten liegen lassen können. Die Leckermäulchen haben die Bananen immer schon vorher aufgefuttert :). Sehr aromatisch und lecker!

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Teil 6: Mein Shoppingrausch

Wir entschieden uns für einen recht großen Laden, der etwas abseits der Straßen lag und dort deckte ich mich übermäßig mit Klamotten sein. Alles Baumwolle und leicht sollte es sein, dem Klima angemessen. Was soll ich sagen… es artete in einen Kaufrausch aus und ich hatte am Ende eine riesen Tasche (ja, die war auch von da) voller Klamotten! Und was soll ich sagen, ich hab für 11 Kleidungsstücke und eine Handtasche keine 60€ gezahlt… das reicht aber auch für dieses Jahr an Klamotten aus, an Neuanschaffungen. [Mein Hochzeitskleid zählt nicht ;).]

Nach dem Shopping aßen wir (also ich trank nur) etwas in einem echt stylischen kleinen Restaurant. Wir waren die einzigen Gäste zu dieser Zeit und es sah so aus, als würden die beiden weiblichen Kellnerinnen, die gleichzeitig die Köchinnen waren, sich eher für den ausgang der thailändischen Telenovela interessieren, als für die Umwelt. Aber das Essen war sehr lecker und die erste frische Trinkkokosnuss meines Lebens schmeckte großartig! Ich wurde quasi süchtig danach.

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20160120_150658 Nun gut, am Abend fuhren wir wieder zum Flughafen und sammelten noch die nächste Teilnehmerin der Reise ein und fuhren in den Dschungel. Ich habe auch hierbei mal die Kamera aus dem Fenster gehalten, für alle, die gern einen kleinen Einblick in den unspannenden thailändischen Straßenalltag hätten.

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© Mein Weg in die Gesundheit 2019 - Copyright by Sophia Kröhner || Die Beratung bei mir möchte an die Eigenverantwortung sich selbst gegenüber appellieren und ersetzt nicht den Weg zum Arzt, Heilpraktiker oder Psychologen.

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