Anreise (Teil 1 bis 4)

Sophia allein auf großer Reise: HUIIIIIIIIIIIIUIIIIIIIIIUIIIIIIIIII!

Aber so groß die Freude auf Asien war, so groß war mindestens auch der Abschiedsschmerz. Es fiel mir wirklich arg schwer mich daheim von meinen kleinen Pelznasen zu verabschieden und die “allein bei Papa” zu lassen. Mich dann aber von meinem Lieblingsmenschen zu verabschieden am Flughafen, das war richtig schwer. Mit Tränen in den Augen passierte ich die Sicherheitskontrolle um mich das erste mal in Warteposition zu begeben.

Teil 1: von Leipzig nach Frankfurt

alles ging gut, ich hatte genügend Zeit zum Umsteigen und konnte auch noch mal kurz Grüße in die Heimat schicken. Jetzt war es so etwa 21 Uhr abends. Doch ein kleines Filmchen habe ich für Euch: es gab ein ordentliches Gewitter über den Wolken und ich hab mal ein bisschen gefilmt.

 

Teil 2: von Frankfurt nach Singapour

ging es mit einem A380 in Richtung Asien. Ich hatte echt den richtigen Riecher für meine Sitzplatzwahl: ich saß unten in der Mitte, vor der Küche und hatte somit die Möglichkeit meine Beinchen gut auszustrecken und auch mal weiter oben gegen die Wand abzustützen. Da ich in der Nacht zuvor nicht gut Schlafen konnte, war ich jetzt gut müde und mit einem Hörbuch auf den Ohren schlummerte ich recht schnell ins Traumland, so dass ich sogar das Abendessen verschlief. Aber das war nicht dramatisch. Ich hab ganz gut geschlafen, so irgendwas an die 6-7 Stunden, natürlich mit Unterbrechungen, weil im Flufzeug schlafen (wenigstens in der Holzklasse) nie wirklich gut geht. Aber dank meines supertollen Nackenkissens, hab ich wenigstens einen erholsamen Schlaf ohne NAckenschmerzen genießen können. Am nächsten Morgen wachte ich vom Lärm der Frühstücksvorbereitungen auf und schmiss einen Film im Entertainment-Center an (Fack ju Goethe 2). Ich bekom mein Abendessen und mein Frühstück gleichzeit gebracht und “schlemmte” mich in den morgen. Der Flug war nun fast schon vorbei, so dass ich die letzte halbe Stunde des Films nicht mehr gesehen habe (*grml*) und schon waren wir in Singapour gelandet.

Hier mein Abendessen und Frühstück im A380. Da ich Rohkost nicht auswählen konnte, habe ich vegan genomen und das Abendessen war sogar auch glutenfrei (stand auf dem Schild auf der Alubüchse).

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Teil 3: von Singapour nach Phuket

Hier ging es nicht mehr ganz so entspannt weiter, denn ich hatte keinen Boarding Pass, den konnte man mir weger in Leipzig, noch in Frankfurt ausstellen, also hatte ich ne knappe Stunde, um in diesem verdammt großen Flughafen von einem Ende zum nächsten zu hetzen, in der Hoffnung, dass die mich mitnehmen! Ich frage den netten Steward – der mir ein “Schlafpack” aus der Business-Class gemopst hatte, damit ich eine Schlafbrille haben konnte 🙂 und ich durfte es niemandem verraten, sagte er, der Bitte kam ich gerne nach – ob er einen Tipp hätte und er meinte: “Rennen Sie zum Gate, dort können Sie sich den Boarding Pass ausstellen lassen, das geht schneller, als wenn Sie erst zum Tranfere-Schalter gehen, da stehen Sie im Ernstfall ne Weile an. Die lassen Sie nicht stehen, sie stehen ja auf der Passagierliste!” Bedankt, gesagt, getan! Ich nahm die Beinchen in die Hand (und die beiden Rucksäcke auf den Rücken) und rannte in die 30 Grad von Thailand. Daheim waren es gerade -5°C und hier knappe 30°C. Uftz! Ich brauchte, inklusive Rennen auf den Laufbändern, knapp 30 Minuten, um an mein Gate zu gelangen. Ich konnte gerade noch ein paar Lagen meines Zwiebellooks loswerden, dann öffnete sich der Sicherheits-Check vor dem Wartebereich. Hier habe ich dann den netten Thailändern mein Problem mit dem fehlenden Boarding Pass erzählt und die haben nach ein wenig “meckern” ich soll das nächste Mal zum Transphere-Schalter (blaakeks) gehen, dann ein handschriftliches Ticket ausgestellt und dann hatte ich noch genau 8 Minuten bis zum Boarding. Uftz, war das knapp! Und da ging es auch schon wieder in die Luft. Die Stewardessen sahen in ihren Kostümchen aus, wie aus einem Guss. Eher wie ne Puppenbattalion: selbes Make-up, Haare exakt gleich gezirbelt und gewunden zu einem kleinen Kunstwerk aufgesteckt, selbst einheitliche Schuhe hatten sie und die Körpergröße unterschied sich auch nur magnial. Ein bisschen erschreckend, aber die waren super freundlich und höflich. Eine charmante Eigenschaft, die ich die nächsten 3 Wochen genießen durfte.

Dafür war hier das Abendessen und es sah nicht nur appetitlicher aus, es war auch leckerer.

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Und da wir in den Sonnenuntergang geflogen sind, konnte ich es mir nicht verkneifen noch einpaar Aufnahmen zu machen, es war aber auch zu schön!

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Teil 4: von Phuket Flughafen nach Phuket Stadt

In Phuket Flughafen angekommen machte ich mich auf die Suche nach dem Airportbus-Shuttle, der einmal die Stunde nach Phuket Stadt fährt. Dieser kostet nämlich nur 100 BHT (1 Baht sind etwa 0,03€), also etwa 2,50€ für ca. 35km.  Nachdem ich mich an den 300 Metern voller Taxi- und Shuttleserviceständen vorbeigedrängt habe, fand ich ihn und ergatterte noch einen freien Sitzplatz. Ich dachte, den Letzten, doch wie sich zeigte, ist in Asien alles ein wenig lockerer und der deutsche TÜV hätte vermutlich die Hände zusammengeschlagen, überm Kopf und vor den Augen und überhaupt, aber in den eigentlichen 11 Sitzer, da passen auch schon mal 14 Leute rein. Wer braucht schon nen Sitzplatz, es reicht auch die Treppe des kleinen Vans, um dort noch 3 Leute reinzuquetschen (im wahrsten Sinne des Wortes!), wenn 2 stehen und einer halb sitzt, dann geht das schon! Nun ja, die Stimmung war gut, ich war müde und so überstand ich die Fahrt (auf einem Sitzplatz) ganz unbeschadet, mit einem Grinsen auf dem Gesicht, denn die Mischung der Leute im Bus war witzig, vom Professor bis zum mittellosen Studenten war alles vertreten. Und gefühlt halb Europa war vertreten. Engländer, Russen und Franzosen konnte ich heraushören, dann war da mindestens noch ein spanisches Pärchen und ich glaube noch etwas anderes aus dem osteuropäischen Sprachraum herausgehört zu haben. In Phuket Stadt angekommen, nach etwa einer halben oder dreiviertel Stunde, ging es dann die 100 Meter zum Hotel.

Nachdem ich ausgiebig geduscht hatte, war es auch schon Schlafenszeit und die Klimaanlage laufen zu lassen, war herrlich! Es war so schwül und heiß, dass jede Abkühlung Recht kam.

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© Mein Weg in die Gesundheit 2019 - Copyright by Sophia Kröhner || Die Beratung bei mir möchte an die Eigenverantwortung sich selbst gegenüber appellieren und ersetzt nicht den Weg zum Arzt, Heilpraktiker oder Psychologen.

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