Wieso ich gerade ein Quokka bin…und auf Ernährungsdogmen verzichte?

Wieso ich gerade ein Quokka bin…?

Nun, mein Leben ist gerade ganz schön geil. Wieso? Naja, mit meiner Gesundheit geht es immer weiter aufwärts, ich fühle mich von Tag zu Tag besser, ich habe eine phantastisch harmonisch-liebevolle Beziehung mit dem wundervollsten Mann, den ich mir vorstellen kann; ich habe einen Job, der mich finanziell soweit absichert und ne Chefin, die mir es gestattet 1 Tag die Woche „frei“ zu machen, um mich meiner Leidenschaft, dem Fortbilden zum Heilpraktiker, zu widmen; außerdem habe ich grandiose Freunde und entdecke gerade ganz viel Neues.

Was ich mir noch mehr wünsche?  Gerade gar nichts!

Es ist lange her, dass ich so glücklich und ausgewogen war…falls ich in meinem Leben überhaupt schon einmal so sehr ich selber war, wie gerade eben. Wenn ihr denkt, ich heb gleich ab und schwebe durch die Welt: Ja, mag sein, aber ich genieße es auch zu 100%, denn ich habe eine verdammt beschissene Zeit hinter mir und ja, ich hab das Tal der Tränen lange durchschritten, und auch teilweise genossen (denn in Selbstmitleid baden ist so herrlich einfach und bequem), aber ich habe es raus geschafft. Und das hat mir Kraft gegeben und ich weiß jetz, dass ich alles, was auf mich zukommen wird, meistern werde. Denn ich kann alles, was ich mir vorgenommen habe schaffen, wenn ich dran so fest glaube, dass jede einzelne Faser meines Körpers mitmacht. So einfach es auch klingt, aber Selbstsuggestion ist unheimlich wichtig und so unglaublich effektiv. Ja, man könnte jetzt sagen: man verarscht sich ja dabei selber. Ich sage: besser ich tu es, als andere. Und was solls, es dient doch einem guten Zweck. Deswegen sollte man sich auch niemals vorstellen, wie schlimm etwas kommen kann, denn leider funktioniert das Spiel auch anders ‚rum.Ich werde von Woche zu Woche stärker und mehr „ich“. Ich entdecke so viele tolle neue interessante Themengebiete und Menschen dazu.

…und auf Ernährungsdogmen verzichte?

Durch die kleinen „Rückfälle“, die natürlich auch ab und an geschehen, lasse ich mich in keinster Weise nie nicht entmutigen. Es gibt selbstverständlich auch immer mal in der Ernährung Tage, wo ich nicht ausschließlich roh esse. Aber ich versuche dann zumindest vegan zu bleiben. Natürlich ärgert es mich nach jedem „sündigen/ausrutschen“ (das sind alles blöde Wörter dafür, aber ich wollte nicht noch länger nach einer Alternative grübeln), denn mir geht es dann körperlich nicht so gut, denn nur Rohkost macht mich wirklich glücklich, aber oftmals überwiegt das schlechte Gewissen, was einen quält, was es schlimmer ist, als es eigentlich ist. Aber dieses gemeine Stück, namens Schweinehund, gewinnt eben manchmal, und dann nascht man hier mal etwas oder futtert mal davon ein Stückchen. Aber mal ehrlich: WAS SOLLS?! Is doch unterm Strich total egal. Ich ernähre mich immer noch um eine Vielzahl gesünder, als der Durchschnitt, also wieso sollte ich mir deswegen ins Höschen machen? Eben: sollte ich nicht!

Ich habe von einem Tag auf den anderen auf Rohkost umgestellt und die ersten 3 Monate sehr dogmatisch gelebt (was rückblickend gesehen ein Fehler war) und wenn ich jetz ab und an man auf etwas nicht rohköstliches Appetit habe, dann gewinnt auch mal der innere Schweinehund. Und soll ich euch was sagen: ich lebe immernoch 😉  – Spaß beiseite: seid nicht zu dogmatisch! Stresst euch damit nicht zu sehr! Es ist viel wichtiger, dass ihr der generellen Linie roh-vegan treu bleibt. Denn wenn du ne Weile roh-vegan lebst, wirst du selbst erleben, dass es dir damit am besten geht und du eigentlich gar nix anderes brauchst und willst.

Doch dann kommen die fiesen „leckeren“ Gerüche, die sich jahrelang schön ins Hirn eingebrannt haben, durch die seit der Kindheit geprägten Erinnerungen, wie z.B.: Brotgeruch – den werden wir ewig mit „lecker, unbedingt haben wollen und zwar jetzt“ verbinden. Und wenn der Appettit zu groß ist, kann ich nur jedem raten: kauf dir ein verdammtes Brötchen und iss es. Es wird nach nix schmecken bzw. einem Stück Pappe gleichen, es klebt in der Gusche, du hast nicht mehr das „geil wie lecker ist das bitte“-Erlebnis. *mitdenschulternzuckt* aber auch das ist völlig egal, wenn danach deine Brotgelüste erstmal wieder weg sind, ist doch das Ziel erreicht. Mach es einfach mit allem so. Ich rede jetzt nicht davon, dass du direkt jedem Heißhunger nachgehen sollst. Ich rede von denen, die tage- oder wochenlang andauern.

Nachdem ich erkannte, dass das Leben ohne Ernährungsdogmen noch schöner ist als vorher, bin ich ein wandelndes Quokka. Ich liebe mein Leben, ich möchte gerade nichts ändern. Ich möchte es einfach nur weiterleben und hoffe, dass ich das mal ne lange Weile so tun darf.

Ich hoffe, meine Lieben unterstützen mich weiterhin so gut sie können und ertragen meine kulinarische Extrawurst (Wortspiel beabsichtigt, weil für lustig befunden)…so das war mein Wort zum Freitagabend. Euch ein erholsames Wochenende!

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© Mein Weg in die Gesundheit 2017 - Copyright by Sophia Kröhner || Die Beratung bei mir möchte an die Eigenverantwortung sich selbst gegenüber appellieren und ersetzt nicht den Weg zum Arzt, Heilpraktiker oder Psychologen.

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